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Freie Wähler regeln die Zukunft
Als Kandidaten für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Adliswil hat die Mitgliederversammlung der Freien Wähler einstimmig den politisch bestens ausgewiesenen ehemaligen Gemeinderatspräsidenten Max Stenz nominiert.
Seine 12 Jahre Erfahrung als Gemeinderat und Mitglied in verschiedenen Kommissionen, als Gemeinderatspräsident 2009, seine von Adliswil unabhängige berufliche Tätigkeit, ebenso wie seine bodenständige, persönliche Einstellung überzeugen im Hinblick auf die verantwortungsvolle Aufgabe, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger von Adliswil nach bestem Wissen und Gewissen im Stadtrat zu vertreten.
Das verantwortungslose Handeln des Gemeinderates respektive der RGPK, welches zu den Rücktritten von Walter Müller und Didier Falbriard geführt hat, wird von den Freien Wählern weiterhin verurteilt.
Dass moralische Vorstellungen dazu verwendet werden, ein rechtliches Fehlverhalten zu konstruieren, stellt die monierenden Jungpolitiker - darunter sogar Juristen - fachlich in ein zweifelhaftes Licht.
Das merkwürdig passive Verhalten des Gesamtstadtrates und allen voran des Stadtpräsidenten ist für die Freien Wähler nicht verständlich. Dies angesichts der Tatsache, dass das Kollegium mehrheitlich und seit langem über die vorgeworfenen Fakten orientiert war.
Dass sich der Bezirksrat über die Vorwürfe und das Vorgehen gegenüber den beiden zurückgetretenen Stadträte informieren liess, wurde sehr begrüsst. Neben einer objektiven Beurteilung der den Stadträten entgegengebrachten Vorwürfe, wird vom Bezirksrat auch eine Beurteilung des zweifelhaften Vorgehens der RGPK erwartet.
Prinzipiell möchten die FW aber positiv in die Zukunft schauen und sind bereit mitzuhelfen, das angeschlagene Vertrauen in die Exekutive wieder herzustellen.
Freie Wähler Adliswil, 20. April 2012

Die Freien Wähler haben in einer Aussprache mit ihrem Mitglied Stadtrat Walter Müller die diesem vorgeworfenen «Verfehlungen» eingehend erörtert. Die beiliegende Chronologie (siehe PDF) der Sachlage zum Landverkauf an der Breitestrasse sowie die Fakten zum Renovationsauftrag seitens der Stiftung für Altersbauten machen deutlich, dass die ihm öffentlich gemachten Vorwürfe einer sorgfältigen Abwägung nicht standhalten.
Der Vorstand und die Fraktion unserer Partei bedauern, dass der allseits als fachlich kompetent anerkannte Finanzvorstand durch fragwürdige und voreilige Vorwürfe seitens RGPK-Mitglieder und weiteren Gemeinderatsmitgliedern öffentlich diskreditiert wurde.
Unschön empfinden wir in dieser Situation auch das bisherige Unvermögen unserer obersten Stadtleitung, diese Vorwürfe in einer sachlich klaren Stellungnahme korrekt zu würdigen und dem Vorfall die angemessene Sorgfalt zu widmen.
Nach der heutigen Aussprache mit Walter Müller sind Vorstand und Fraktion überzeugt, dass er in allen Belangen seiner Amtstätigkeit stets das Wohl und materielle Interesse der Stadt Adliswil gesucht und auch gewahrt hat. Die Forderungen nach seinem Rücktritt sind nach vollständiger Darstellung der Sachlage haltlos. Dafür geniesst er weiterhin unsere hohe Wertschätzung und unser volles Vertrauen.
Vorstand und Fraktion der Freien Wähler Adliswil



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